Staatsbesuch

Vom 22. bis 25. September besucht der Papst Deutschland. Am 22.09.2011 soll er vom Regierenden Bürgermeister in Berlin begrüßt werden.

In Berlin hat der Wahlkampf 2011 begonnen. Am 10.06.2001 begann Wowereit seinen Wahlkampf mit den Worten: “Ich bin schwul, und das ist auch gut so.”

10 Jahre danach im Wahlkampf anläßlich der angekündigten Proteste gegen die Sexuallehre der Katholischen Kirche gegenüber dpa:

Ich verstehe, und das ist auch in Ordnung, dass Bürgerinnen und Bürger den Papstbesuch benutzen, um hier darauf aufmerksam zu machen, dass die katholische Kirche mit ihrer Lehre Thesen vertritt, die weit in die zurückliegenden Jahrtausende gehören, aber nicht in die Neuzeit

Ohne Frage, eine legitime Aussage! Aber nicht von einem Regierenden Bürgermeister, der in seiner protokollarischen Funktion in wenigen Wochen das Staatsoberhaupt des Staates zu begrüßen hat, dessen Moralvorstellungen er für nicht zeitgemäß bewertet.

Er mißbraucht sein Amt, soll sich nicht als Bürgermeister seiner Klientel darstellen, sondern als Regierungschef aller Berliner.

Vielleicht wollte er einfach nicht hintenan stehen, wenn seine Koalitionspartner Gesine Lötzsch und Klaus Ernst in stalinistischer Manier Fidel zum 85sten gratulierten:

Im Namen der Partei DIE LINKE übermitteln wir Dir anlässlich Deines 85. Geburtstages unsere herzlichsten Glückwünsche.

Du kannst voll Stolz auf ein kampferfülltes Leben und erfolgreiches Wirken an der Spitze der kubanischen Revolution zurückblicken. Die Errungenschaften des sozialistischen Kuba mit seiner Beispielwirkung für so viele Völker der Welt werden immer und zuerst mit Deinem Namen verbunden sein ...

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