Änderungen im BDSG: Segen und Horror für´s Internet – eine praktische/technische Betrachtung

Zunächst mal finde ich Datenschutz gut, ich mag es auch nicht wenn Content Provider ungefragt irgendwelche Nutzerprofile anlegen. Zwar habe ich diesbezüglich keinen Verfolgungswahn, dass eine Überwachungsgesellschaft entstehen kann, aber es gehört zur Mündigkeit und zum bewussten Umgang mit dem Netz, dass man angeeigneter Stelle über Verwendung und Verbleib personenbezogener oder personenbeziehbarer Daten informiert wird. Durch die geplante Einführung von IPv6 wird erwartet, dass vermehrt feste IP-Adressen im Umlauf sind. Das ganze kann so weit gehen, dass jedes einzelne Gerät, jeder Laptop oder jedes Handy eine unique IP bekommt und Google und andere Dienste so in die Position versetzt werden zu wissen was ich vor 2 Jahren geschrieben habe und worauf ich wann geklickt habe. Nun ja die kommende Verschärfung der Informationspflichten führt da sicher zu mehr Transparenz. Jedoch entsprechen, wenn man diese Regelungen ernst nimmt die meisten Internetseiten heutzutage wohl eher nicht diesen Anforderungen. Mir ist dabei Zweifelhaft wir Anwälte für Webshop-AGB zum Pauschalpreis Haftungszusagen gegen Abmahnungen machen können, aber OK, das ist sagen wir mal ein Bereich Privatautonomie im anwaltlichen Handeln.

Also ich wollte heute mal ein PHP-Skript schreiben, das bei Bedarf vorab dieses datenschutzrechtliche Einverständnis einholt. Ich bin beim Programmieren eher intuitiv, daher ist das Ganze auch unfertig geblieben und wird von mir wegen Undurchführbarkeit nicht weiter fortgeführt.

Hier mein unfertiger Ansatz:

und bitte beachten, dass alles aus diesem Blog in etwa 1-2 Stunden entstanden und umgesetzt wurde, es ist sicher nicht der Weisheit letzter Schluss und kann fehlerhaft sein (vergl ...

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