Strahlung in Gorleben: Dann stellen wir doch einfach die Castoren woanders hin…

© A.Dreher / pixelio.de

Man fragt sich langsam wirklich, wann es diese Politkerkaste und ihre zuarbeitenden Verwaltungsbeamten samt der Atomlobby irgendwann endlich begreift, wie gefährlich diese Technologie ist und wie sorgsam mit ihr umgehen muss – vielleicht sollten sie alle mal einen Dienstausflug nach Fukushima machen, aber da sind sie sicherlich zu feige zu.

Ich bin es im übrigen auch (also zu feige), aber mal ehrlich, selbst der Lagerbereich in Gorleben reicht mir schon als Horrorvorstellung. Denn jeder, der sich mal mit der Atomenergie und der Strahlungsgefahr beschäftigt hat, weiss, dass die festgelegten Grenzwerte für atomare Strahlung nicht gerade solche sind, bis zu deren Erreichen man sich völlig risikolos im Bereich des Atommülls aufhalten sollte.

Aber klar, Polizeibeamte oder Wachmannschaften vor Ort sind alle so hochbezahlt, da müssen sie dies bisschen Strahlung schon aushalten, und die dortigen Anwohner sowieso – selbst schuld, was wohnen Sie auch in einer solchen Gegend, wo sich Fuchs und Hase Gute Nacht sagen – mit strahlendem Lächeln…

Die Grenzwerte jedenfalls – also diejenigen, bei denen man vielleicht nicht unbedingt nachweisen kann, dass die späteren Erkrankungen auf die Atomstrahlung zurückgehen – diese Grenzwerte jedenfalls schiessen derzeit kräftig in die Höhe (Klick). Nicht zuletzt der letzte Castortransport ist daran schuld, denn die letztes Jahr nach Gorleben verbrachten Behälter waren die heissesten, die bisher dort gelandet sind (und damit ist jetzt definitiv kein Auftritt von Gina-Lisa Lohfink gemeint…). Schönen Gruss an die Polizeibeamten, die den Transport „hautnah“ begleiten mussten.

Jetzt jedenfalls sind die Jahresgrenzwerte schon fast erreicht – im August! Und dabei handelt es sich wohl nicht um die Grenzwerte direkt an den Castoren, sondern an den äusseren Begrenzungen des Lagergeländes ...

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