Falsch notierter Meldetermin kostet eine Woche Arbeitslosengeld

Ein falsch notierter Meldetermin zum Beratungsgespräch bei der Arbeitsagentur kann für Arbeitslose teuer werden. Denn kommen sie ohne wichtigen Grund nur einen Tag später als die Behörde verlangt hat, müssen sie mit einer einwöchigen Sperrzeit auf das Arbeitslosengeld rechnen, entschied das Bundessozialgericht (BSG) in einem am Donnerstag, 25.08.2011, verkündeten Urteil (AZ: B 11 AL 30/10 R). „Unachtsamkeit oder Vergesslichkeit ist kein wichtiger Grund“, der das Versäumnis rechtfertigen könne, so die Kasseler Richter.

Im konkreten Rechtsstreit muss eine arbeitslose Frau aus Nordrhein-Westfalen damit eine Woche lang ohne Arbeitslosengeld auskommen. Die Arbeitsagentur hatte sie aufgefordert, zu einem Beratungstermin am 14.05.2007 um 11.00 Uhr zu erscheinen. Werde der Termin „ohne wichtigen Grund“ nicht wahrgenommen, müsse sie mit einer Sperrzeit auf das Arbeitslosengeld rechnen, belehrte die Behörde die Arbeitslose ...

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