9C_334/2011: Verzinsung einer nachträglich ausgerichteten Rente der beruflichen Vorsorge

Mit dem Urteil 9C_334/2011 vom 2. August 2011 setzte sich das Bundesgericht mit der Frage auseinander, ob nachträglich gewährte Rentenleistungen zu verzinsen sind. B. war als Angestellter der X. AG bei der Stiftung Auffangeinrichtung BVG für die berufliche Vorsorge versichert. Die IV-Stelle Zug sprach ihm rückwirkend ab 1. Januar 2001 eine ganze Invalidenrente zu (Invaliditätsgrad 100 %). Die Auffangrichtung erbrachte im September 2009 ebenfalls rückwirkend auf den 1. Januar 2001 Rentenleistungen aus beruflicher Vorsorge, lehnte es jedoch ab darauf Verzugszinsen zu zahlen. Dagegen erhob B. beim Sozialversicherungsgericht Zürich Klage und beantragte einen Verzugszins von 5 Prozent. Dieses erachtete sich als nicht zuständig und überwies die Sache an das zuständige Verwaltungsgericht im Kanton Zug, welches die Klage mit Entscheid vom 17. März 2011 abwies. Daraufhin reichte B. beim Bundesgericht Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ein und beantragte die Zahlung von Verzugszinsen auf den rückwirkend ausbezahlten Rentenbeträgen. Das Bundesgericht wies die Beschwerde ab. Das Bundesgericht hielt fest, dass bei Fehlen einer reglementarischen Bestimmung bei der Verzugszinspflicht bei Renten aus beruflicher Vorsorge Art. 105 Abs. 1 OR zur Anwendung gelangt ...Zum vollständigen Artikel

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