Wie man an möglichst viele Gebühren kommt – und trotzdem noch als Samariter dasteht….

© Gerd Altmann / pixelio.de

Irgendwo und irgendwann in Deutschland…

Eine Kind kurz vor der Pubertät, welches bei einem alleinerziehenden Elternteil lebt, quält sich durch das Gymnasium. Eine Ehrenrunde hat es schon hinter sich, bei der Wiederholung wird das Klassenziel knapp geschafft, doch es droht schon das nächste Sitzenbleiben. Das Kind ist nicht faul, im Gegenteil, doch es kann den gymnasialen Anforderungen einfach nicht gerecht werden. Die Lehrer und auch das umgangsrechtsberechtigte Elternteil befürworten einen Wechsel auf die Realschule, doch der alleinerziehende Teil lehnt dies ab.

Das Kind orientiert sich jetzt zum anderen Elternteil, und in dieser Konfliktsituation treffen die Parteien – zunächst – eine weise (und kostengünstige) Entscheidung: sie wenden sich an das zuständige Jugendamt und man verabredet mündlich eine Elternvereinbarung: Besuch der Realschule, Wechsel zum anderen Elternteil.

Hier könnte meine kleine Geschichte zu Ende sein, doch ist sie es nicht, denn das bisher betreuende Elternteil verweigert plötzlich nach dem Umzug des Kindes die Zustimmung zum Schulwechsel. Darüber hinaus erklärt es, der durchgeführte Umzug sei lediglich eine zeitweise Regelung „Zur Probe“.

Das Kind ist völlig verunsichert, die Ummeldung bei der Schule scheitert aufgrund der fehlenden Unterschrift. Aussergerichtlicher und nunmehr schon anwaltlicher Schriftverkehr führt zu keiner Lösung. Am letzten Tag der Ummeldefrist bleibt deswegen keine andere Wahl als ein Antrag in der Hauptsache bzgl. des Aufenthaltsortes des Kindes und ein solcher im einstweiligen Rechtsschutz bzgl. der Ummeldung; für das nun betreuende Elternteil kostenmässig unproblematisch, der verfahrenskostenbrechtigt, für die Gegenseite aber mit weiteren Kosten verbunden, da dort über erhebliches Einkommen verfügt wird ...

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