BAC Life Trust Fonds: Management versucht problematische Abstimmung über die Entlastung...

Anleger, die an Fonds des Berliner Emissionshauses Berlin Atlantic Capital, den so genannten Life-Trust Fonds, beteiligt sind, wurden für Ende August zu Gesellschafterversammlungen eingeladen. Die Fonds, die in US-amerikanische Lebensversicherungen investiert haben und an denen mehr als 6.000 Anleger beteiligt sind, erlitten im laufenden Jahr einen erheblichen Verlust. Ein großes Versicherungspaket musste an eine Bank übertragen werden, weil die Kredite nicht mehr bedient werden konnten. Anlegern droht konkret der Totalverlust ihrer Einlagen. In den vom Fondsmanagement vorgegebenen Tagesordnungen für die Gesellschafterversammlungen ist vorgesehen, dass zum Tagesordnungspunkt über die Entlastung der jeweiligen Komplementärin, also des Fondsmanagements, kein Beschluss gefasst wird, sondern dies einer späteren Beschlussfassung im schriftlichen Umlaufverfahren vorbehalten bleibt. Der Heidelberger Rechtsanwalt Michael Minderjahn, der zahlreiche Anleger von BAC-Fonds vertritt, hält dieses Vorgehen für bedenklich: �Ob die Entlastung des Managements ohne Entscheidung der ordentlichen Gesellschafterversammlung hierüber zurückgestellt werden darf, ist mehr als zweifelhaft. Keinesfalls kann das Management dies alleine ohne Einbeziehung der Gesellschafterversammlung entscheiden.� Minderjahn fordert daher eine entsprechende Änderung der Tagesordnung. Das Vorgehen des Fondsmanagements stellt für ihn einen unglaublichen Affront dar. �Hier wird mit fadenscheinigen Argumenten versucht, eine Aussprache über die Entlastung der Komplementärin und damit über die höchst zweifelhaften Leistungen des Fondsmanagements zu verhindern.� Tatsächlich stand nämlich schon 2009 fest, dass die Bank sich aus dem Engagement zurückziehen wollte. Die bis zum Sommer 2010 eingeräumte Spanne wurde offensichtlich nicht genutzt, um einen neuen Kreditgeber zu finden ...Zum vollständigen Artikel


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