Wichtig für Verteidiger von Filesharern: WLAN-Router von T-Online und Vodafone teilweise unzureichend gesichert

Als Anwalt kennt man kennt es aus den Filesharing-Fällen. Keiner will es am Ende gewesen sein. Niemand hat ein Filesharingprgramm auf dem Rechner installiert und niemand hat letztlich irgendetwas runtergeladen.

Ob man als Anwalt seinem Mandanten solche Behauptungen tatsächlich glaubt oder solche Argumente lediglich für vorgeschobene Schutzbehauptungen hält, dürfte vom jeweiligen Misstrauen des Anwalt bzw. dem Vertrauensverhältnis zwischen Anwalt und Mandant abhängig sein. Fakt ist jedenfalls:

Eine faule Ausrede verringert das Gewicht aller guten Gründe, die man schon vorgebracht hat.

WPA-Schlüssel teilweise leicht zu erraten

Aus Sicht abgemahnter Filesharer könnte sich jedenfalls ein weiteres Verteidigungsargument ergeben. So berichtet Heise-Online, dass die herstellerseitig vorkonfigurierten WLAN-Router trotz WPA-Verschlüsselung erhebliche Sicherheitslücken aufweisen, da sich die verwendeten WPA-Schlüssel relativ leicht erraten lassen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Hersteller die individuellen Schlüssel nicht zufällig, sondern anhand fester Kriterien vergeben. So werden beispielsweise feste Stellen des jeweiligen Schlüssels von der MAC-Adresse (Hardware-Adresse des verwendeten Netzwerkadapters) oder der SSID (frei wählbarer Name des Funknetzes) und andere Stellen sind immer gleich.

Betroffen hiervon sind u. a. diverse Modelle von T-Online und Vodafone.

Wie kann der eigene Router gesichert werden?

Es gibt in der Regel diverse Einstellungsmöglichkeiten, die eine Absicherung des Routers gegen unbefugte Nutzung ermöglichen ...

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