Unschuldig im Sinne der Anklage

Folgender Fall dürfte eine Seltenheit darstellen und sollte eigentlich gar nicht vorkommen:

Der Mandant hatte mich in einer Strafsache leider erst aufgesucht, als er bereits die Terminsladung des auswärtigen Gerichts in seinen Händen hielt. Ich fertigte nach eiliger Akteneinsicht noch eine Stellungnahme und vertrat darin die Auffassung, daß der in der Anklage bezeichnete Sachverhalt keinen Straftatbestand erfüllte, was die Staatsanwaltschaft allerdings nicht daran gehindert hatte, ihn in der Anklageschrift unter zwei Normen zu subsumieren, und das Gericht nicht daran gehindert hatte, diese Anklage unverändert zur Hauptverhandlung zuzulassen ...

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