Dominique Strauss-Kahn: Die Staatsanwaltschaft zieht die Notbremse!

© Thorben Wengert / pixelio.de

Es gibt ja immer wieder Prozesse, die das Medienecho besonders auf sich ziehen – und die deswegen deutlich besser dokumentiert sind als andere. Aus der deutschen Sicht ist das sicher zu nennen der Prozess gegen den Wettermoderator Jörg Kachelmann, der von seiner ehemaligen Geliebten der Vergewaltigung bezichtigt wurde und der dann nach vielen Monaten und Verhandlungstagen gegen den erbitterten Widerstand der zuständigen Staatsanwaltschaft erstinstanzlich freigesprochen wurde. International eine ganz andere Beachtung gefunden hat der Prozess gegen Dominique Strauss-Kahn, den nunmehr ehemaligen Chef des internationalen Währungsfonds IWF, den man in New York den Vorwurf machte, er habe ein Zimmermädchen gegen ihren Willen zu sexuellen Handlungen gezwungen.

Die Parallelitäten zwischen dem Fall Strauss-Kahn und dem Fall Kachelmann sind schon auffällig:

Einem Prominenten wird der Vorwurf gemacht, eine Frau vergewaltigt zu haben. Der Prominente wird unter grossem Medieninteresse festgenommen. Die Aussagen der Belastungszeugin (und mutmasslichen Opfers) werden im Verlaufe der Ermittlungen immer widersprüchlicher.

Doch nun gibt es einen erheblichen Unterschied: im Gegensatz zu den bis zum heutigen Tage völlig uneinsichtigen Staatsanwälten in Mannheim und der Führerschaft des in der äusserlichen Gestalt und in seinem Auftreten einem Racheengel nahestehenden Lars-Torben O. zieht die Staatsanwaltschaft in den USA nun im Verfahren gegen Strauss-Kahn quietschend die Notbremse gezogen:

Am heutigen Dienstag wird der dortigen Ankläge Cyrus Vance jr. gegenüber dem zuständigen Gericht die Einstellung des Verfahrens beantragen – und dem wird sich das Gericht aller Voraussicht nach nicht widersetzen (Dominique Strauss-Kahn – Ende einer Affäre – Panorama – Berliner Morgenpost – Berlin) ...

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