Vermieter nehmen ungern Hartz-IV-Empfänger - Ohne Job wird's doppelt so schwer- 22.000 Haushalte beziehen Hartz - IV in Stuttgart- Knapp hundert dieser Haushalte werden jedoch laut Jobcenter pro Monat aufgefordert, in eine billigere Wohnung zu ziehen.

Ein Beitrag von Eva Funke, vom 22.08.2011 17:02 Uhr Zitat: " Stuttgart - Hartz-IV-Empfänger, deren Wohnungsmiete die gesetzliche Obergrenze übersteigt, müssen sich eine billigere Bleibe suchen. Experten räumen diesen Bemühungen jedoch kaum Chancen ein. Denn viele Vermieter fürchten, dass die Miete nicht bezahlt wird. Etwa 41.000 Männer und Frauen beziehungsweise 22.000 Haushalte beziehen derzeit in Stuttgart vom Jobcenter mit Hartz IV das sogenannte Arbeitslosengeld II und erhalten die Mietkosten erstattet. Knapp hundert dieser Haushalte werden jedoch laut Jobcenter pro Monat aufgefordert, in eine billigere Wohnung zu ziehen. Denn die Kaltmiete übersteigt in diesen Fällen die gesetzlich zulässige Obergrenze. Die "angemessenen Kosten" liegen derzeit in Stuttgart bei 333 Euro für den Einpersonenhaushalt. Für jede weitere Person gibt es in etwa 90 Euro mehr. Ist die Miete höher, haben die Betroffenen in der Regel sechs Monate für die Wohnungssuche Zeit. Danach wird nur noch bis zum Höchstbetrag bezahlt, sofern der Hartz-IV-Empfänger nicht nachweist, dass er sich intensiv um günstigere vier Wände bemüht hat. Notwendig wird die Suche, wenn Menschen erstmals in den Hartz-IV-Bezug rutschen, bei Trennungen oder Todesfällen ...Zum vollständigen Artikel


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