LG Leipzig: Opfer unlauterer Werbemethoden in der Kosten-Falle

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Wenn Drückerkolonnen von Haus zu Haus ziehen, um mit irreführenden Angaben Strom- und Gaskunden zu werben, gilt es keine Zeit zu verlieren: Eine gerichtliche Untersagungsverfügung stoppt diesen unlauteren Wettbewerb schnell und effizient. Eine Abmahnung wird oft als Zeitverschwendung empfunden: Der unlautere Konkurrent weigert sich häufig, eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abzugeben. Einstweilen haben seine Drücker die Gemeinde buchstäblich abgegrast und sind weitergezogen – dann wird aus Sicht vieler Unternehmen ein gerichtliches Verfahren als überflüssig empfunden, da der Schaden bereits eingetreten ist.

Allerdings sollte man in derartigen Fällen einen kühlen Kopf bewahren und sorgfältig vorgehen: Neben der gründlichen Ermittlung der Wettbewerbsverstöße und Auswahl geeigneter Zeugen, ist immer dazu zu raten, die Gegenseite vorher abzumahnen:

Eine neue Entscheidung des Landgerichts (LG) Leipzig (Urt. v. 11.5.2011, Az ...

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