Die ungewollte Eheschließung

Bei manchen Vorschriften, die ein Schattendasein zu führen scheinen, vermag man kaum, sich einen sinnvollen Anwendungsbereich vorzustellen. Hierunter dürfte § 1314 Abs.2 Nr.1 BGB zählen:

„Eine Ehe kann ferner aufgehoben werden, wenn ein Ehegatte sich bei der Eheschließung im Zustand der Bewusstlosigkeit oder vorübergehenden Störung der Geistestätigkeit befand.“

So reagierte nicht nur ich sondern später auch das Gericht deutlich verwundert, als ein Mandant mit einem solchen Ansinnen an mich herantrat und bekundete, daß er krankheitsbedingt bei Schließung der Ehe nicht Herr seiner Sinne gewesen sei. An die Eheschließung könne er sich auch gar nicht recht erinnern ...

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