Rezension Sozialrecht: Das Hartz IV Mandat

Zimmermann, Das Hartz-IV-Mandat, 2. Auflage, Nomos 2011 Von Rechtsreferendar Marcus Heinemann, Dipl.-Verw. (FH), Hamburg Zu den großen Umbrüchen der letzten Jahre, neben dem GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz, dem Gesetz zur Anpassung der Regelaltersgrenze, der Änderung des Sozialhilferechts und des Arbeitsförderungsrechts, um nur einige zu nennen, gehört als umstrittenste und an den Grundfesten jahrzehntelangen stillschweigenden Verständnisses rüttelnde Komponente des Umbaus des Sozialstaates das Vierte Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt (BGBl. I 2003, 2954 ff.), im Volksmund Hartz IV genannt, und die damit einhergehende Einführung der Grundsicherung für Arbeitsuchende als neues Buch des Sozialgesetzbuchs (SGB II). Damit eröffnete sich zum einen für die Anwaltschaft ein interessantes, aber aufgrund der bekannten Kompliziertheit und Kurzlebigkeit der Materie, recht fehleranfälliges Betätigungsfeld. Dies gilt auch für die Rechtsanwender der Exekutive, die ersichtlich überfordert von dem neuen Regelwerk Fehler produzierten und so der Anwaltschaft und den Gerichten ebenso eine Menge Arbeit bescherten. Schon fast legendär sind die massenhaft anhängigen Klagen und deren erstaunlich hohe Erfolgsquote nach Gesetzeseinführung. In nunmehr zweiter Auflage widmet sich dieses Werk in erster Linie der Zielgruppe der juristischen Praktiker, oder, wie es der Autor formuliert, an den „Rechtsanwender“. Der Autor Jürgen Zimmermann ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Sozialrecht und für Arbeitsrecht aus Potsdam ...Zum vollständigen Artikel


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