Wenn Fachleute von Ihrer Tätigkeit keine Ahnung haben….

Es gibt Sie immer wieder. Fachleute und solche die sich dafür halten.

In rechtlichen Bereichen ist das so eine Sache, handelt es sich doch um keine reine Mathematik wo 4 + 4 zwingend 8 ergeben. Jura als Geisteswissenschaft bedingt es vielmehr, dass 4 + 4 bestenfalls irgendetwas zwischen 6 und 8 ergeben.

Dennoch sind auch hier einigen Aussagen Grenzen gesetzt. Zwar eignen sich Rechtsvorschriften auch immer dazu etwas Angst bei verantwortlichen Personen zu schüren, allerdings sollte man auch hier den Wahrheitsgehalt nicht vernachlässigen.

So erreichte einen Vorstand unserer Kunden unaufgefordert neulich folgende E-Mail:

Betreff: Datenschutzauskunft nach §34 Bundesdatenschutzgesetz

Sehr geehrter Herr Mustermann, was haben Sie gedacht, als Sie unsere „Betreffzeile“ gelesen haben. Wussten Sie sofort was zu tun ist? Oder hat sich Ihr Puls beschleunigt, weil Sie sich geärgert haben, dass Ihnen unangenehme Arbeit ins Haus steht? Oder wussten Sie mit dem was da auf Sie zukommt gar nichts anzufangen? Wir möchten Ihnen dabei helfen, dass für Sie in Zukunft die erste Option die zutreffende Antwort ist.

Aus einer Studie, die wir durchgeführt haben, wissen wir, dass mehr als zwei Drittel der von uns betrachteten Unternehmen den Anforderungen des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) gar nicht oder nur in unzureichender Art und Weise gerecht werden. Mehr als ein Drittel wusste nicht was eine Datenschutzanfrage ist, oder war nicht bereit diese zu erteilen. Verstöße gegen das BDSG werden längst nicht mehr als Kavaliersdelikte behandelt. Zwar haben die Gerichte die Höchststrafen noch nicht ausgeschöpft (500.000€ pro Verstoß oder 5 Jahre Haft für den Geschäftsführer/Vorstand) jedoch hat die Rechtsprechung begonnen drakonische Strafen zu verhängen ...

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