MWB Vermögensverwaltung AG: Heimvorteil für deutsche Anleger

Nur allzu gerne wollen Schweizer Vermögensverwalter deutschen Gerichten entgehen, wenn Anleger ihre Rechte geltend machen wollen. Häufig verwendetes Argument für diese Flucht vor dem Kadi ist, dass der Vertrag gar nicht in Deutschland abgeschlossen wurde. Auf dieser Flucht wurden sie nunmehr erneut vom Bundesgerichtshof (BGH) gestoppt. Nach dem BGH genügt zur Zuständigkeit deutscher Gerichte bereits, dass der Verbraucher schriftlich irgendetwas zum Abschluss des Vertrages in Deutschland getan hat. Wurde er hierzu beispielsweise alleine schon durch Werbung im Inland veranlasst, einen Vertrag zu unterschreiben, sind schon die Gerichte in Deutschland zuständig. Auch eine Gerichtsstandsvereinbarung, die in die Schweiz weist, ist dann in der Regel unwirksam. Damit ist eine Flucht vor die Schweizer Gerichte vereitelt ...Zum vollständigen Artikel

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