Arbeitsunfähigkeit ist dem Arbeitgeber unverzüglich mitzuteilen

Arbeitnehmer sind verpflichtet, ihrem Arbeitgeber ihre eigene Krankheit unverzüglich mitzuteilen. Kommen sie dieser Pflicht trotz einer einschlägigen Abmahnung nicht nach, rechtfertigt dies die ordentliche Kündigung des Arbeitsverhältnisses. Dies entschied das Landesarbeitsgericht Frankfurt am Main in einem heute veröffentlichten Urteil.

Der Kläger war als Vorarbeiter in der Flugzeuginnenreinigung bei einem Dienstleistungsunternehmen auf dem Frankfurter Flughafen beschäftigt. Nachdem er wiederholt erkrankte, erinnerte der Arbeitgeber den Kläger schriftlich daran, sich im Falle einer Erkrankung unverzüglich, das heißt möglichst vor Dienstbeginn abzumelden, um entsprechende Personalmaßnahmen zu ermöglichen. In der Folgezeit zeigte der Kläger seine Arbeitsunfähigkeit dennoch sechsmal verspätet an und wurde aus diesem Grund viermal abgemahnt. Als er sich nach der letzten Abmahnung erneut nicht unverzüglich krank meldete, kündigte ihm der Arbeitgeber fristlos, hilfsweise fristgemäß.

Hiergegen erhob der Kläger Kündigungsschutzklage und hatte in der ersten Instanz Erfolg. Der hiergegen gerichteten Berufung des Arbeitgebers gab das LAG jedoch statt ...

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