Mit Taktik bis zu drei Jahre mehr Geld rausschinden

In vielen Gerichtsverfahren um eine Kündigungsschutzklage endet das Verfahren mit einem Vergleich. Warum das so ist, lässt sich einfach erklären. Die Parteien wollen das lästige Verfahren loswerden und ihr Risiko begrenzen. Der gekündigte Arbeitnehmer will nicht mehr zu seinem bisherigen Arbeitgeber und der Arbeitgeber will im Fall des Verlierens nicht für Monate Vergütung nachzahlen. Deshalb werden oft Abfindungsvergleiche geschlossen. Eine Entscheidung des BAG vom 25.11.2010 (2 AZR 323/09) gibt nun Anlass für eine taktische Überlegung. (vereinfachter Sachverhalt) Ein Arbeitnehmer erhob gegen seine Kündigung Kündigungsschutzklage. Im Gütetermin erfolgte keine Einigung auf eine Abfindung. Es kam jedoch zu dem Beschluss des Gerichtes: "Im Einverständnis mit den Parteien verkündet der Vorsitzende folgenden Beschluss: Neuer Termin wird auf Antrag einer Partei bestimmt ...Zum vollständigen Artikel


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