Wenn die Gefühle das Kommando übernehmen

Wissen Sie, was Haare, Schultern, Hände – ja sogar Schuhe! – über die wahren Gedanken anderer aussagen? Nein? David Givens weiß es: Er ist Experte für Körpersprache und leitet das Zentrum für nonverbale Studien im US-Bundesstaat Washington. In seinem Buch Die Macht der Körpersprache verrät der Kommunikationswissenschaftler, wie man die echten Gedanken von Kollegen und Vorgesetzten entlarvt und warum im Berufsleben die (richtige) Wahl der Kleidung so wichtig ist.

Kleider machen Leute. Im Büro sollte man deshalb nie Sandalen oder Peeptoes tragen und außerdem auf ärmellose Kleidung verzichten, so der Autor im Interview mit der Süddeutschen Zeitung (SZ). Nicht mal bei 35 Grad im Schatten? Richtig. Und das hat auch einen guten Grund: Unsere Ur-Triebe sind schuld daran, dass wir Flip Flops & Co besser im Schrank lassen sollten. Nackte Füße lösen nämlich sexuelle Assoziationen in unserem Gehirn aus. Ein absolutes No-Go im Job! Ebenso üben weibliche Schultern eine sehr hohe Anziehungskraft auf Männer aus. Das mag zwar bei Flirten ganz hilfreich sein – im Job ist es das sicherlich nicht.

Und wie erkenne ich einen Blender? “Die wahre Unsicherheit vermittelt der Körper“, so der Autor. “Ich empfehle deshalb, Schultern, Hände und Augen im Blick zu behalten.” Überzeugendes Auftreten ist oft nur Fassade. Schon ein leichtes Schulterzucken oder ein Blick nach unten kann die Unsicherheit des Gegenübers verraten ...

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