EU-Kommission: Überprüfung der Funktionsweise der CPV-Verordnung

Unter diesem Titel hat die Generaldirektion Binnenmarkt und Dienstleistungen der EU-Kommission am 05.08.2011 unter der Dokumenten-Nr. 247071-2011 in TED eine Studie ausgeschrieben. Ziel: Bewertung der Funktionsweise des CPV-Codes und Feststellung, „inwieweit die Ziele des CPV erreicht werden, diese Ziele relevant sind, diese Ziele auf wirksame und effiziente Art und Weise erreicht werden”. Interessante Fragen. Noch interessanter dürften die Antworten darauf sein.

Die Ausschreibung der Kommission ist selbst sehr gut mit entsprechenden CPV-Codes klassifiziert, nämlich mit:

79313000 … Leistungsüberprüfung

79419000 … Beratung in Sachen Evaluierung

72330000 … Inhalte- oder Datenstandardisierung und -Klassifizierung

79330000 … Statistische Dienstleistungen

72221000 … Beratung im Bereich Unternehmensanalyse

Ein Jahr Zeit

Der veranschlagte maximale Auftragswert beläuft sich auf 250 000 EUR ohne MwSt. Die Studie soll in 12 Monaten erstellt werden. Die detaillierte Spezifikation kann bei der Kommission bis zum 23. September angefordert werden, das Angebot muss bis zum 30. September vorliegen.

Da die Öffnung der Angebote für den 10. Oktober terminiert ist, ist daher davon auszugehen, dass der Auftrag noch in diesem Jahr vergeben wird und so bereits Ende des nächsten Jahres Ergebnisse vorliegen werden.

Der CPV

Der CPV-Code (Common Procurement Vocabulary) ist das gemeinsame Vokabular der EU zur Beschreibung des Auftragsgegenstandes bei öffentlichen Aufträgen. Er ist bei europaweiten Ausschreibungen von jeder Vergabestelle zwingend in der Vergabebekanntmachung anzugeben. Er stellt eine produkt- bzw. dienstleistungsbezogene Zahlencodierung zur Überwindung der Sprachbarrieren dar. Die derzeitigen mit der CPV verfolgten Ziele sind in der letzten Veröffentlichung der CPV beschrieben ...

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