Waffen(-besitz) und Wein

Dass Wein und Waffen nicht zusammengehören, weiß jeder. Auch dass der weinbeseelte Umgang mit der Waffe zum Verlust des Waffenbesitzrechts führen kann, ist den meisten bekannt. Dass aber auch der „schlechte“ Umgang mit Wein OHNE Waffe zum Verlust des Waffenbesitzrechts führen kann, ist nicht jedem geläufig. Dass dies aber passieren kann, zeigt der vom Verwaltungsgericht („VG“) Mainz am 17. Mai 2011 zu Aktenzeichen VG Mainz 1 L 219/11.MZ entschiedene Fall. Dabei hat das VG entschieden, dass der Widerruf einer waffenrechtlichen Erlaubnis und das Entziehen eines Jagdscheins gegenüber einem wegen einer „weinrechtlichen“ Straftat verurteilen Schützen zulässig ist.

Im dem VG vorliegenden Fall besaß der Antragsteller seit vielen Jahren eine waffenrechtliche Erlaubnis und einen Jagdschein. Im Jahre 2009 wurde er wegen eines vorsätzlichen Verstoßes gegen weinrechtliche Vorschriften zu einer Geldstrafe über 90 Tagessätze verurteilt. Nachdem sie hiervon Kenntnis erlangt hatte, widerrief die Kreisverwaltung seine waffenrechtlichen Erlaubnisse für seine Waffen mit sofortiger Wirkung und erklärte seinen Jagdschein für ungültig und zog ihn ein ...

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