Typische Fehler bei der Einberufung einer Gesellschafterversammlung

In der Gesellschafterversammlung entscheiden die Gesellschafter über die zentralen Fragen der GmbH und die Zukunft des Unternehmens. In der Gesellschafterversammlung verdichten sich die Rechte der einzelnen Gesellschafter, wobei sich das Stimmengewicht der einzelnen Gesellschafter in der Regel nach dem Anteil am Stammkapital der Gesellschaft richtet. Wie das im Leben so ist, werden nicht immer alle Gesellschafter mit den Entscheidungen der Gesellschafterversammlung einverstanden sein. Gerade in solchen Fällen ist es jedoch im Interesse der Gesellschaft umso wichtiger, dass die Entscheidungen der Gesellschafterversammlung wirksam getroffen wurden und nicht anfechtbar sind.

Obwohl man glauben sollte, dass die Einberufung einer Gesellschafterversammlung nicht allzu schwierig ist, wird immer wieder gegen Formvorschriften verstoßen, die eine Nichtigkeit der Beschlüsse oder zumindest eine Anfechtbarkeit zur Folge haben. Nichtig sind die Beschlüsse der Gesellschafterversammlung nur bei besonders schwerwiegenden Mängeln bei der Beschlussfassung, die insbesondere in folgenden Fällen gegeben sind:

Einladung durch Gesellschafter

In der Regel sind gem. § 49 Abs. 2 GmbHG die Geschäftsführer für die Einberufung einer Gesellschafterversammlung der GmbH zuständig. Hat die GmbH mehrere Geschäftsführer, so ist im Zweifel jeder einzelne Geschäftsführer zur Einberufung der Gesellschaftsversammlung berechtigt. Neben dem Geschäftsführer ist gem. § 52 GmbHG i.V.m. § 111 Abs ...

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