Berufsgenossenschaft muss Alpträume nach Arbeitsunfall anerkennen

Alpträume, in denen ein Arbeitsunfall immer wieder neu durchlebt wird, sind bei der Berechnung der Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung zu berücksichtigen. Sie wiegen allerdings nicht so schwer wie eine posttraumatische Belastungsstörung, heißt es in einem am Montag, 08.08.2011, schriftlich veröffentlichten Urteil des Bayerischen Landessozialgerichts (LSG) in München (AZ: L 2 U 249/10).

Der Kläger arbeitete in einer Schnapsbrennerei. Im Mai 1999 platzte eine abgefüllte Flasche und der Schnaps fing Feuer. Dadurch erlitt der Mann Verbrennungen am rechten Unterschenkel. Diese verheilten gut, so dass als Dauerfolge nur Empfindungsstörungen im Bereich der verbrannten Haut blieben ...

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