Justiz ermittelt gegen IWF-Chefin Lagarde

Nach der Sex-Affäre um Dominique Strauss-Kahn fällt erneut ein Schatten auf das Amt des IWF-Direktoren. Die Justiz ermittelt gegen die aktuelle IWF-Chefin Christine Lagarde wegen Amtsmissbrauchs. Umstritten ist die Rolle der ehemaligen Wirtschaftsministerin in einer Affäre um den Geschäftsmann Bernard Tapie. Die neue Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, muss sich in Frankreich einem Verfahren wegen Amtsmissbrauchs stellen. Der französische Gerichtshof der Republik habe am Donnerstag die Eröffnung eines Ermittlungsverfahrens angeordnet, sagte ein Sprecher. Es geht um eine Entschädigungszahlung in Höhe von 285 Millionen Euro plus Zinsen aus der Staatskasse an den Geschäftsmann Bernard Tapie, die Lagarde 2008 als französische Wirtschaftsministerin ermöglicht hatte. Die 55-Jährige, die beim IWF Nachfolgerin des wegen versuchter Vergewaltigung angeklagten Dominique Strauss-Kahn wurde, bestreitet jegliches Fehlverhalten. Hintergrund der Zahlung war der Verkauf des deutschen Sportartikelherstellers Adidas durch Tapie Anfang der 1990er-Jahre ...

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