LG Stuttgart: Vorwurf der Urheberrechtsverletzung in P2P-Tauschbörse kann entkräftet werden

Weist ein Anschluss-Inhaber nach, dass er sein WLAN-Netz ausreichend abgesichert hat und sich keine P2P-Software auf dem Rechner befunden hat, so kann er damit den Vorwurf einer P2P-Urheberrechtsverletzung entkräften (LG Stuttgart, Urt. v. 28.06.2011 - Az.: 17 O 39/11).

Die Klägerin war Rechteinhaberin an verschiedenen Musikwerken. Den Beklagten wurde vorgeworfen, dass über ihren Internet-Anschluss Urheberrechtsverletzungen in P2P-Tauschbörsen begangen wurden. Ermittelt wurde dies anhand der festgestellten IP-Adressen.

Noch zu einer Zeit als den Beklagten die Vorwürfe nicht bekannt waren, suchte die Polizei deren Wohnung auf. Freiwillig gestatteten die Beklagten eine Untersuchung ihres Rechners, der jedoch negativ ausfiel. Weder Musikstücke noch eine P2P-Software wurden festgestellt ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK