Gesundheitsschäden nach Organspende nicht immer versichert

Gesundheitliche Schäden einer Organspende werden nicht immer aus der gesetzlichen Unfallversicherung entschädigt. Das jedenfalls meint das Landessozialgericht (LSG) Sachsen-Anhalt in Halle mit einem am Donnerstag, 04.08.2011, veröffentlichten Urteil (AZ: L 6 U 131/07). Danach muss die Unfallversicherung nur zahlen, wenn zur normalen Operation noch ein schädigendes äußeres Ereignis hinzukommt, etwa eine Infektion.

Die gesetzliche Unfallversicherung wurde vorrangig zur sozialen Absicherung nach einem Arbeitsunfall geschaffen. Laut Gesetz sind aber auch verschiedene andere Tätigkeiten versichert, die im gesellschaftlichen Interesse liegen, darunter die Organspende.

Der Kläger hatte im Alter von 54 Jahren seinem Bruder eine Niere gespendet. Die Operation verlief unauffällig, und der Kläger wurde nach Hause entlassen ...

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