Parkendes Auto durch abgebrochen Ast beschädigt – Wer haftet?

Das OLG Karlsruhe (OLG) hat mit Urteil vom 21.10.2010 (Az.: 12 U 103/10) die Hürden für erfolgreiche Klagen gegen Städte und Kommunen in Fällen, bei den Autos durch herab fallende Äste beschädigt werden, sehr hoch gesetzt. Im Fall wurde das klägerische Kfz, ein Audi A 6, auf einem Parkplatz am städtischen Schwimmbad durch einen Ast, der abgebrochen war, erheblich beschädigt. Der Kläger verlangt Schadensersatz knapp EUR 2.000,00 von der beklagten Stadt aus der Verletzung einer Verkehrssicherungspflicht. Der Kläger hat behauptet, der Baum und der abgebrochene Ast seien unbelaubt, krank und morsch gewesen, was von außen erkennbar gewesen sei. Der mindestens 50 Jahre alte Baum hätte überwacht werden müssen, dann wäre das Gefahrenpotential entdeckt worden. Außerdem sei der Baum nach dem Astbruch beschnitten worden, was auch dafür spräche, dass der Baum nicht gesund sei ...

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