Wer beim Anwalt spart … fährt auch nicht mehr in den Urlaub

Schon im Studium fand ich die Weisheit „Wer beim Anwalt spart, zahlt bei Gericht“ recht treffend. Manchmal sind die Konsequenzen aber nicht nur finanzieller Art, sondern viel weitreichender.

Schon vor Jahren hatte ich Kontakt mit dieser Mandantin, die dann nie wirklich Mandantin bei mir wurde. Sie wollte gerne in die USA auswandern und hatte dort bereits eine kleine Unternehmung gegründet (zumindest auf dem Papier). Als ich ihr meine Vorstellung über das Mandat mitteilte, sagt sie mir recht deutlich, dass ich doch gar nichts für sie machen müsse (außer all mein Wissen zur Verfügung zu stellen …) und sie dafür sicher nichts bezahlen werde. Am Ende werde eh nichts dabei rauskommen.

Monate später bekam ich dann ein oder zwei weitere Anfragen, in welchen sie mich um weitere kostenlose Hinweise ersuchte. Ich lehnte dies natürlich ab.

Nun erhalte ich eine weitere Anfrage mit der Bitte um ein „paar Tipps“. Die Dame hatte bei der Einwanderungsbehörde eine Einwanderungspetition für Personen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten gestellt – als Schauspielerin. Sie hat von der Behörde eine lange Liste mit beizubringen Nachweisen für die außergewöhnliche Befähigung erhalten (z. B. internationale Auszeichnungen, Medienberichte, etc ...

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