Vorsicht: Softair-Waffen! Unkenntnis schützt vor Strafe nicht…

Ein Fall, wie er sich zu Hunderten in Deutschen Familien abspielen dürfte:

Momentan sind unter Jugendlichen sogenannte Softair-Pistolen äußerst beliebt. Und leicht erhältlich. Der Mandant hat einen 14-jährigen Sohn. Jener kam geknickt von der Schule nach Hause und erzählte, daß der Direktor ihm seine “Pistole” abgenommen habe, im Klassenzimmer, er habe damit angeben wollen. Der Sohn hatte sie für knapp 30,- EUR in einem Spielzeugladen erworben, eine Nachahmung der “Walther PPK”. Leider war die Geschichte nicht die ganze Wahrheit, wie sich herausstellte, als der Vater eine Vorladung von der Polizei bekam! Man sollte sich zu dem Vorgang äußern, daß der Junge vor der Schule mit Freunden herumgeballert habe.

Daß sich der Laie nicht mit den tückischen Feinheiten des Waffenrechts auskennt, liegt in der Natur der Sache. Doch es gilt wie immer der Satz “Unkenntnis schützt vor Strafe nicht!”: Die Einzelheiten sind an verschiedenen Stellen im Waffengesetz und dessen Anlagen 1 (Begriffsbestimmungen) und 2 (Waffenliste) geregelt.

Erlaubt sind danach für Personen unter 18 Jahren der Erwerb und Besitz, - wenn den Geschossen der Softair-Waffen eine Bewegungsenergie von nicht mehr als 0,5 Joule erteilt wird, - dies mit gebräuchlichen Werkzeugen nicht verändert werden kann und - wenn die Softair-Waffen zusätzlich keine Anscheinswaffen sind, also nicht wie “echte” Schußwaffen aussehen ...

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