Die Datenwoche im Datenschutz (KW30 2011)

Sie können nicht alles lesen. Hier finden Sie einen subjektiv zusammengestellten Querschnitt zu Datenschutz-Themen dieser Woche (Handy, Grundbucheintragungen, Terrorabwehr, Sperrmüll-PC, Flugpassagierdaten, Soziale Netzwerke, 10 Regeln).

Samstag, 23. Juli 2011

Ein Jugendlicher hat bei einer Fundsachen-Versteigerung der Stadt Salzgitter ein Handy ersteigert. Soweit nichts Besonderes. Der 14-Jährige fand darauf aber Fotos: der Vorbesitzer hatte sich selbst und andere nackt abgelichtet. Auch private Kontaktdaten und intime Kurzmitteilungen des früheren Eigentümers mit zum Teil brisanten Inhalten waren sichtbar. Mehr…

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Sonntag, 24. Juli 2011

Das Land Brandenburg hat sich von unrechtmäßig erworbenem Besitz nahezu getrennt: Falsche Grundbucheintragungen zum Bodenreformland wurden fast alle schon berichtigt. Eine umstrittene Praxis des Landes, sich selbst ins Grundbuch eingetragen zu lassen, wenn Eigentümer unauffindbar waren, steht damit vor dem Abschluss. Mit Stand Ende Juni habe in 97 Prozent der Fälle das Land seine Löschung aus dem Grundbuch beantragt, sagte Finanzminister Helmuth Markov (Linke). Betroffen waren 7555 Liegenschaften mit einer Fläche von 11 500 Hektar. Mehr bei der Märkischen Oderzeitung…

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Montag, 25. Juli 2011

Berlin (dpa) – Telekommunikationsunternehmen in Europa sollen auf Vorrat Daten von Bürgern speichern – für den Fall, dass Polizei und Terrorfahnder sie später einmal brauchen. Basis dafür ist eine EU-Richtlinie zur Terrorabwehr und Strafverfolgung von 2006 (2006/24/EG). Sie verpflichtet die Staaten, dafür zu sorgen, dass Telekom-Unternehmen ohne Anfangsverdacht oder konkrete Gefahr Verbindungsdaten von Privatleuten über Telefonate und E-Mails festhalten. Mehr bei europeonline….

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Dienstag, 26. Juli 2011

Datenskandal beim Demminer DRK. Ein Computer im Sperrmüll, das ist keine Seltenheit mehr ...

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