Zuverlässigkeit und Eignung für das Führen von Hunden

Neben Führerscheininhabern müssen auch Hundebesitzer zuverlässig und geeignet sein.

Der Hund, des Menschen liebster Freund ist nicht so gerne angeleint, er will sich frei entfalten und nicht an Regeln halten im Fall er unerzogen ist die strenge Führung gar vermisst, er seinem Jagdtrieb unterliegt, das macht ihn nicht so sehr beliebt, denn schnell ist’s Kindchen totgebissen, das sollte jedes Herrchen wissen!

Es heißt oft, „der tut dir nichts, er will nur spielen.“ Manchmal endet das Spiel jedoch sehr schmerzhaft für das Opfer einer Hundeattacke. Der Instanzenzug eines Hundebesitzers blieb in einem Fall, in dem die Einschläferung seines Hundes, der ein achtjähriges Mädchen unvorhergesehen in den Oberschenkel gebissen hatte, von der zuständigen Behörde angeordnet wurde, erfolglos. Das OVG Berlin-Brandenburg wies in einem Beschluss des 5. Senats vom 20.12.2010 (OVG 5 S 35.10) die Beschwerde des Antragstellers zurück. Dieser hatte die die Entscheidung des Verwaltungsgerichts im Verfahren des vorläufigen Rechtsschutzes angegriffen. Das Verwaltungsgericht hatte es abgelehnt, die aufschiebende Wirkung des Widerspruchs des Antragstellers gegen die angeordnete Tötung seines Hundes wiederherzustellen. Die Interessenabwägung ergab rechtsfehlerfrei, dass das öffentliche Interesse an der sofortigen Vollziehbarkeit das private Interesse des Antragstellers, von der angeordneten Maßnahme vorerst verschont zu bleiben, überwiegt.

Rechtsgrundlage für die Anordnung zur Einschläferung des Hundes war § 10 Absatz 1, Satz 1 des Gesetzes über das Halten und Führen von Hunden in Berlin. Danach hat die Veterinäraufsicht bei Auffälligkeit eines Hundes durch aggressives Verhalten gegenüber Menschen oder Tieren im Sinne von § 4 Absatz 1 des Gesetzes die notwendigen Maßnahmen zu treffen, um eine weitere Gefährdung abzuwenden ...

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