Endlich Ferien! Wie einem die schönste Zeit des Jahres versaut werden kann.

Auch Baden-Württemberg und Bayern haben nun endlich Ferien. Leider sind die Ferien endlich, meinen die meisten. Manche aber freuen sich auch, wieder nach Hause zu kommen - insbesondere dann, wenn die Reise nicht so war, wie sie eigentlich sein sollte. Das ist auch der Ansatzpunkt des DeutschenAnwaltVereins (DAV), der seinen aktuellen Werbespot mit dem Titel versah "Der Weg zum Strand sah im Katalog kürzer aus?" Strandentfernung Das ist tatsächlich ein häufig gehörter Mangel: Im Katalog stand "nur wenige Meter bis zum Strand", dabei waren es dann mehrere Hundert Meter - oder man musste mehrere Straßen überqueren. In solchen Fällen gibt es dann gerne auch mal Geld zurück. Aber meist nicht mehr als 5%, wie in den Fällen vorm Amtsgericht Bad Homburg, Aktenzeichen: 2 C 2804/00, oder dem Landgericht Duisburg, Aktenzeichen: 12 S 154/08. Baulärm Schwerer wiegen beispielsweise nicht fertig gestellte Hotelanlagen und daraus resultierender Baulärm. So sprach das Landgericht Frankfurt, Aktenzeichen 2-24 S 61/10, beispielsweise die Hälfte des Gesamt-Reisepreises zu, weil das Hotel einer Großbaustelle glich und die Reisenden von 7:00 Uhr bis 18:00 Uhr lärmintensiven Bautätigkeiten ausgesetzt waren. Teilweise werden bei solchen Zuständen auch 100% des Reisepreises zugesprochen. Verletzungen während des Urlaubs Auch Verletzungen, die sich ein Urlaubsgast während der Reise zuzieht, können erhebliche Minderungen des Reisepreises nach sich ziehen. Ein Urlauber, der am Whirlpool ausrutschte und in eine Scherbe fiel, wonach er den restlichen Urlaub auf der Krankenstation verbringen musste, durfte den Reisepreis um 7/8 mindern. Solche Glasscherben zählten nicht zum allgemeinen Lebensrisiko*, so das Oberlandesgericht Rostock, Aktenzeichen 5 U 40/10 ...Zum vollständigen Artikel

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