Nordkapital Bulkerflotte 1 - Falschberatung - Schadenersatz

Der von der NORDCAPITAL GmbH aufgelegte Schiffsfonds BULKERFLOTTE 1 wurde 2008 vorwiegend von der Deutschen Bank AG und der Deutsche Bank Privat- und Geschäftskunden AG vertrieben. Nach dem Gläubigerschutzantrag der Groß-Reederin Korea Line Corporation (KLC), an die wesentliche Teile der Flotte des Fonds verchartert wurden, geriet der Fonds in existenzielle Schwierigkeiten. Rufe nach Nachschüssen der Gesellschafter wurden laut. 2008: Rückläufiger Welthandel, zurückgehende Charterraten Die Probleme des Fonds waren jedoch durchaus vorhersehbar. Der Fonds wurde zu einem Zeitpunkt vertrieben, als in Teilen der Wirtschaftspresse bereits deutlich vor einem zurückgehenden Welthandel und damit einhergehend Einbrüchen bei den erzielbaren Charterraten gewarnt wurde. Angesichts dessen geht der Fonds mit der Vercharterung der Flotte an nur zwei Reedereien hohe Klumpenrisiken ein, die sich mit der Insolvenz der KLC realisiert haben. Nicht nur diese Punkte lassen Zweifel aufkommen, ob die Beteiligung durch die vertreibenden Banken mit der erforderlichen banküblichen Sorgfalt geprüft wurde. Da die Banken am Vertrieb der Fondsbeteiligungen gut verdient haben dürften, drängt sich der Verdacht auf, dass auch hier die Beratung der Kunden stark am Vertriebserfolg orientiert gewesen ist. In den uns bekannten Fällen wurden die Anleger jedenfalls nicht auf die sich verschlechternde weltwirtschaftliche Situation, die ja keineswegs nur durch die Lehman-Pleite verursacht wurde, und die daraus für den Fonds resultierenden Risiken hingewiesen ...Zum vollständigen Artikel


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