KG Berlin: Bei geringem Film-Beitrag keine Nachvergütung für Synchronsprecher der Hauptrolle

Ein Synchronsprecher, der dem Hauptdarsteller eines Films seine Stimme leiht, hat keinen Anspruch auf Nachvergütung, wenn sein tatsächlicher Beitrag zum Film eine untergeordnete Rolle spielt. Dies ist immer dann der Fall, wenn der Film zum größten Teil aus technischen Effekten besteht, eine Vielzahl von Nebendarstellern mitwirken und der Hauptdarsteller nur selten in Erscheinung tritt (KG Berlin, Urt. v. 29.06.2011 - Az.: 24 U 2/10).

Der Kläger verlangte für seine Synchronsprechertätigkeit einen urheberrechtlichen Nachvergütungsanspruch.

Für seine Leistungen hatte er eine normale Entlohnung erhalten. Nun verlangte er für seine Tätigkeit eine Nachvergütung.

Die Berliner Richter verneinten einen solchen Anspruch ...

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