Bombenbasteln aus Passion??

Es fällt nach den Anschlägen von Norwegen schwer, die folgende Geschichte als Petitesse abzutun: Die Polizei hat am Freitag und Samstag der vergangenen Woche insgesamt neun Personen aus der “Hobby-Szene” der Bombenbastler festgenommen. Zunächst war auch eine Verbindung in die rechte Szene Baden-Württembergs vermutet worden.

Offenbar nicht ganz zufällig stoppte die Polizei am Freitag einen Ford, mit dem vier Männer auf der A81 unterwegs waren. Es handelte sich um zwei 22jährige aus Leinfelden-Echterdingen, einen 19jährigen aus dem Südschwarzwald und einen 18jährigen aus Plauen im Vogtland. Die beiden Männer aus Leinfelden-Echterdingen waren der Polizei schon mehrfach wegen Sprengstoffdelikten aufgefallen. Deshalb durchsuchten die Beamten das Fahrzeug und fanden mehrere Kilo Chemikalien zum Bombenbau sowie sechs selbstgebaute Sprengkörper. Das Landeskriminalamt wurde verständigt und schickte Sprengstoffexperten. Weil ein Transport zu gefährlich erschien, wurden die Substanzen auf einer freien Fläche in der Nähe der Autobahn kontrolliert gesprengt.

Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass die Männer offenbar auf dem Weg zu einem bundesweiten Treffen in Norddeutschland waren, bei dem es eine Art Wettbewerb und die größtmögliche Sprengung geben sollte ...

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