PKW-Effizienzklassen: Bald auch bunte Labels für Kraftfahrzeuge

Nach Kühlschränken, Geschirrspülern und ähnlichen Haushaltsgeräten sollen in Zukunft nun auch Autos mit den bunten Effizienzklassen-Labels versehen werden. Der Verbraucher soll so die Effizienz eines Fahrzeugs einfach und mit einem Blick erkennen können – KFZ-Händlern wird folglich eine weitere Kennzeichnungspflicht auferlegt. Allerdings steht das Label bereits stark in der Kritik: Es dürfte den Verbraucher eher verwirren als informieren.

Die Idee

In Zukunft sollen – wie derzeit schon bei „Weißer Ware“ – bunte Aufkleber über die Effizienz von PKWs informieren; dabei wird der übliche Farb- und Buchstabencode angewandt, der von Grün (bzw. A) über Gelb und Orange bis Rot (bzw. G) reicht, wobei Grün/A für eher effiziente Fahrzeuge steht und Rot/G die absoluten Spritfresser markiert. Ein entsprechender Verordnungsentwurf des Ministeriums für Wirtschaft und Technologie (im Einvernehmen mit dem Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit) liegt bereits vor. Nach diesem Entwurf sollen zukünftig die neuen Labels an Neufahrzeugen, in Werbeträgern und auch in Onlineauftritten angebracht bzw. dargestellt werden und so den schnellen Vergleich zwischen verschiedenen Fahrzeugen ermöglichen.

Kritik

Gleichwohl stößt die Klassifizierung auf Kritik. Zunächst hat das neue Label die Tücken des Grundentwurfs geerbt; bereits jetzt ist die höchste Stufe nicht „A“, sondern „A+“, und es sind für die Zukunft bereits „A++“ und „A+++“ geplant ...

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