LAG Hessen: Fluglotse verliert wegen Gefährdung des Luftverkehrs seinen Arbeitsplatz

Nach einem am 26.07.2011 als Pressemitteilung veröffentlichten Urteil des Hessischen Landesarbeitsgerichts darf ein Flugsicherungsunternehmen einen Fluglotsen fristlos kündigen, der seine Pausen nachts mehrfach um 20 Minuten bis eine Stunde überzieht, wodurch sein Arbeitsplatz im Tower unbesetzt bleibt.

Fluglotse überzog seine nächtlichen Pausen mehrfach um bis zu einer Stunde

Der Kläger ist 35 Jahre alt und seit April 2001 als Fluglotse beschäftigt. Seit April 2004 war er im Tower eines süddeutschen Flughafens eingesetzt. In der Nachtschicht ist dort nach den einschlägigen Vorschriften zur Flugsicherung eine Besetzung von zwei Fluglotsen vorgeschrieben. Die Pausen von je zwei Stunden sind abzusprechen. Jeder Fluglotse muss auch in der Pause erreichbar bleiben ...

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