Ernährungssouveränität – ein langer Weg?

Ein lesenswerter Beitrag „Tiefes Unbehagen an der Lebensmittelkultur – Rückgewinnung der Ernährungssouveränität“ befasst sich mit dem neuen Portal „Lebensmittelklarheit“ (über das hier bereits berichtet wurde und das erfreulicherweise inzwischen erreichbar ist).

Nicht die einzige interessante Stelle im dortigen Beitrag ist:

„Heute wissen junge Menschen meist alles über Funktionsweise und Herstellung ihres Computers oder eigenen Autos und nichts über die Nahrungsmittel, die sie zu sich nehmen. Die Geschmackserziehung als Voraussetzung zur Erlangung individueller Ernährungssouveränität sollte daher Schulfach sein.“

Ad hoc kommt mir dabei in den Sinn, wie ich durch meinen – berufsbedingt wie persönlich – sehr technikaffin an allem Neuen im technischem und medientechnischem Bereich interessiertem Vater erstens überhaupt und zweitens sehr früh (von meinem eigenen Alter gleichermassen wie von Markterscheinen neuer Produkte her betrachtet) ich mit dem immer Aktuellstem dieser Bereiche ganz selbstverständlich hineingewachsen vertraut war und vertraut gemacht wurde. Dass ich dabei nicht gross genug war, um über den Rand der Musiktruhe blicken zu können, während mein Vater mich (hingerissen von meinem Feingefühl beim Umgang mit dem Arm des Schallplattenspielers auch ohne Sicht auf diesen) ungeachtet der Einwände anderer auflegen liess, störte ihn ebensowenig wie Bedenken anderer bei allen anderen technischen Neuerungen quer durch alles, was er selbst kaufte, erprobte, zerlegte, erkundete, mit technischen „Add-ons“ aus seinen eigenen Ideen und know-how erweiterte und ergänzte und wieder zusammenbaute. Und mir zum Ausprobieren und Benutzen überliess, ob Amateurfunkgeräte, mit denen ich dann als kaum 12jährige bis nach Südamerika funkte, oder Hightech und Media aller Art ...

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