Der neu gestaltete Fußblallplatz

Die Umgestaltung eines Fußballplatzes in einen Kunstrasenplatz bedarf einer Baugenehmigung, zumindest dann, wenn der Platz hierbei umzäunt und gleichzeitig an dem Platz eine Tribüne errichtet wird.

Mit dieser Begründung hat jetzt das Verwaltungsgericht Gießen die Klage des VfB Gießen gegen die Stadt Gießen abgewiesen, die den den Kläger aufgefordert hatte, ein Baugenehmigungsverfahren für den 2008 neu hergerichteten Kunstrasenplatz auf dem Gelände des Universitätssportplatzes am Kugelberg einzuleiten und die erforderlichen Unterlagen (u.a. ein Lärmgutachten und Berechnung der erforderlichen Stellplätze) vorzulegen. Neben einer Umgestaltung des Tennenfußballplatzes in einen Kunstrasenplatz hatte der Kläger eine umlaufende Pflasterung und eine z.T. über 2 Meter hohe Einzäunung errichtet und in eine bestehende Böschung entlang der südöstlichen Spielfeldseite vier Stufen als Zuschauertribüne gebaut.

Nachdem die Stadt Gießen nach der Beschwerde eines Nachbarn über Lärm- und Lichtimmissionen vom Kläger die Einreichung der Bauunterlagen und die Einleitung eines Baugenehmigungsverfahrens verlangt hatte, berief sich dieser darauf, das Bauamt habe im Vorfeld ausdrücklich erklärt, die Maßnahme bedürfe keiner Genehmigung ...

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