Breiviks Anwalt

Die Ereignisse um das Massenverbrechen von Breivik in Norwegen finde ich prinzipiell aus psychologischer und soziologischer Sicht wesentlich interessanter als die juristische Perspektive. Und dennoch stößt mir seit dem Tag nach der Tat übel auf, wie sich der Verteidiger von Breivik, Geir Lippestad positioniert. Dabei scheine ich mit meiner Meinung auch nicht so alleine zu sein. Man kann ihn natürlich rein menschlich verstehen. Rein fachlich allerdings nicht. Ganz offenbar will er sich mit den Statements über seinen Mandanten von der Tat öffentlich distanzieren und nicht in einen Topf mit Breivik gesteckt werden. Das braucht es aber nicht. Jeder normal denkende Mensch sollte wissen, dass der Verteidiger eine solche Tat auch nicht ansatzweise gut heisst und sie selbstverständlich verabscheut. Der Verteidiger spricht offen darüber, dass er -als Pflichtverteidiger- zunächst mit seiner Familie und Freunden über den Fall gesprochen hat und sich letztlich “für die Demokratie” und somit dafür entschieden habe, die Verteidigung zu übernehmen ...

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