Aufnahmeanspruch für die Kooperative Gesamtschule

Die Einrichtung bestimmter Schulen oder Klassen obliegt ausschließlich dem Organisationsermessen des jeweiligen Schulträgers, die Eltern können dagegen nicht die Einrichtung einer bestimmter Schule oder (zusätzlicher) Klassen verlagen.

Mit dieser Begründung billigte jetzt das Verwaltungsgericht Koblenz, dass die KGS Kirchberg einige Schüler abgewiesen und an Gymnasium und Realschule plus im benachbarten Simmern verwiesen hat. Damit hatte der Antrag von sechs Schülern auf Aufnahme in die Orientierungsstufe (Schulklassen 5 und 6) für das Schuljahr 2011 vor dem Verwaltungsgericht Koblenz keinen Erfolg.

Die Kooperative Gesamtschule Kirchberg ist – entsprechend dem rheinland-pfälzischen Schulrecht – ein organisatorischer Verbund eines Gymnasiums und einer Realschule plus, die dreizügig – drei Klassen pro Jahrgangsstufe – ausgestaltet sind. Für die Orientierungsstufe (Klassenstufen 5 und 6) hatten sich auf die 150 zur Verfügung stehenden Plätze (sechs Klassen, Schülermesszahl: 25 Schüler je Klasse) 185 Kinder beworben. Im maßgeblichen Auswahlverfahren orientierte sich die KGS Kirchberg allein daran, ob für die Schüler zumutbare Alternativschulen bestehen. Die erfolglosen Bewerber erhielten Ablehnungsbescheide, in denen sie auf die Möglichkeit des Besuchs des Gymnasiums und der Realschule plus in Simmern verwiesen wurden.

Die Widersprüche der Antragsteller gegen ihre Ablehnung hatten keinen Erfolg ...

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