Wie man sich gegen Abofallen wehren kann

Ich berichte immer mal wieder von Abo-Fallen im Internet. Das sind solche Seiten, auf denen sonst kostenfrei im Internet erhältliche Informationen oder Programme gegen ein kostenpflichtiges Abo zur Verfügung gestellt werden, auf denen aber der Hinweis auf die entstehenden Kosten (häufig 96,- Euro pro Jahr) nicht oder nur unzureichend gegeben wird. Ich berichte auch immer mal wieder von Urteilen, die zugunsten solcher Abofallen-Betreiber ergehen und die diese dann gerne den Rechnungen und Mahnungen beilegen - wohl in der Absicht, den Empfänger so leichter zur Zahlung zu bringen. Ich denke, das wirkt leider in vielen Fällen auch. Da kann man noch so oft sagen, dass es sich bei einem Urteil häufig um einen Einzelfall handelt, der keine generelle Aussage darüber trifft, wie ein Abofallen-"Vertrag" zu werten ist. Und da kann man auch noch so oft darauf hinweisen, dass Grundlage der Urteile häufig Fehler in der Prozessführung waren. Dabei gehe ich davon aus, dass häufig die Kosten nicht gezahlt werden müssen. Aus diversen Gründen, die ich hier einmal kurz darlegen möchte und von denen nicht unbedingt jeder, aber vielleicht der eine oder andere auf den speziellen Einzelfall zutreffen mag: Was kann ich also dagegen einwenden, wenn ich Opfer einer Abofalle geworden bin? 1.) Ist denn überhaupt ein Vertrag zustande gekommen? Wie gesagt, ist der Hinweis auf die Kosten häufig versteckt angegeben. Ich kenne Varianten, wo die Kosten erst unter dem Anmeldeschalter oder in einer Spalte rechts vom Hauptfenster angegeben werden - manchmal mit, manchmal ohne Sternchen-Hinweis. In einigen Fällen findet sich eine Preisangabe erst in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) wieder, deren Kenntnisnahme der Internetnutzer bestätigen muss (entweder mit vorausgefülltem oder mit erst anzuklickendem "Häkchen") ...Zum vollständigen Artikel


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