9C-823/2010: Teilung des Sparkapitals der beruflichen Vorsorge im Scheidungsfall

Im Urteil 9C_823/2010 vom 24. Juni 2011 äussert sich das Bundesgericht über die Teilung des während der Ehe angehäuften Sparkapitals der beruflichen Vorsorge im Scheidungsfall. A. und B. die seit dem Juni 1985 verheiratet waren, wurden mit Urteil des erstinstanzlichen Gerichts des Kantons Genf am 11. Februar 2010 geschieden. Das Gericht ordnete die hälftige Teilung des während der Ehe angehäuften Sparkapitals der beruflichen Vorsorge an. Während der Ehe hatte A. einen Teil seines Sparkapitals vorbezogen, um ein Grundstück zu kaufen. Er stellte sich auf den Standpunkt, dass dieser Betrag nicht zum teilungsmassgeblichen Betrag hinzugerechnet werden dürfe, weil das Grundstück im Miteigentum gekauft worden sei. Die Eheleute vereinbarten jedoch bei der Scheidung das Alleineigentum von A. Somit profitiert A. alleine von diesem Vorbezug, da er B. keine entsprechende Gegenleistung bezahlt hatte. Art. 30c Abs. 6 BVG, wonach der Vorbezug im Scheidungsfall vor Eintritt eines Vorsorgefalles hälftig geteilt wird, findet daher ohne weiteres Anwendung.
4.3 L'argumentation du recourant n'est pas fondée ...
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