ArbG Hamburg: Keine Diskriminierung durch Pflichtfeld "Anrede" und "Alter" in Online-Stellenangebot

25.07.11

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Verwendet ein Unternehmen im Rahmen seiner Online-Stellenanzeige die Pflichteingabefelder "Alter" und "Anrede", so ist hierin kein Indiz für eine geschlechtsbezogene Diskriminierung zu sehen. Es handelt sich um typische, alltägliche Eingabefelder, die der Individualisierung der Bewerber dienen (ArbG Hamburg, Urt. v. 15.12.2010 - Az.: 26 Ca 260/10).

Die arbeitslose Klägerin bewarb sich digital auf eine Online-Stellenanzeige der Beklagten. Im Rahmen des Online-Formulars gab es auch die Felder "Anrede" und "Alter". Die Stelle wurde an eine andere Person vergeben. Die Klägerin sah in dem Handeln der Beklagten eine geschlechtsbezogene Diskriminierung ...

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