Die Datenwoche im Datenschutz (KW29 2011)

Sie können nicht alles lesen. Hier finden Sie einen subjektiv zusammengestellten Querschnitt zu Datenschutz-Themen dieser Woche (Bundesregierung, Patientendaten CH, Elena, Ergo, Prozesseinsicht, Robert-Koch-Institut, Nacktscanner).

Samstag, 16. Juli 2011

Google ist seriöser als die Bundesregierung. Man sollte es der Politik verbieten, sich in Bereiche einzumischen, die gut funktionieren. Google und Facebook zum Beispiel sind zwei Unternehmen, von denen man als Nutzer außerordentlich profitiert und an die man in seinem Leben noch nie auch nur einen Cent bezahlt hat. Google hat beispielsweise mit Google Earth ein faszinierendes Projekt realisiert, welches es potenziell jedem Menschen ermöglicht, die ganze Welt zu erkunden. Dafür fuhren Autos des Unternehmens kreuz und quer über alle Kontinente, ehe das Mammutprojekt erfolgreich abgeschlossen war. Kosten für die, die davon nun profitieren? Mehr…

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Sonntag, 17. Juli 2011

Schweiz. Datenschützer werfen den Spitälern Handel mit Krankenkassen vor. Die Spitäler sollen ab Anfang 2012 sämtliche Patientendaten an die Krankenkassen übermitteln. Die Datenschützer kritisieren diese Regelung zwischen dem Spitalverband H+ und dem Krankenkassenverband santésuisse heftig. Nun kommen auch bei H+ Zweifel auf. Mehr…

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Montag, 18. Juli 2011

Regierung stampft Datenbank Elena ein. Die mit Millionenaufwand für die Unternehmen aufgebaute Lohndatenbank zum Speichern der Einkommensdaten von deutschen Arbeitnehmern hat endgültig ausgedient. Die Bundesregierung hat Elena wegen fehlender datenschutzrechtlicher Sicherheitsstandards den Laufpass gegeben. Mehr bei der Morgenpost…

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Dienstag, 19. Juli 2011

Der Versicherungsriese Ergo kommt nicht zur Ruhe. Gerade erst hat sich der Konzern für Skandale um Lustreisen und falsche Beratung bei Riester-Verträgen in ganzseitigen Anzeigen entschuldigt. Doch die Schlammschlacht um Ergo geht weiter ...

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