Whistleblower

Es gibt Urteile, die nachdenklich machen. So das jüngste Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR). Dieses gab dem Antrag einer Berliner Altenpflegerin statt, die gegen ihren Arbeitgeber Anzeige wegen Mängeln in der Heimpflege erstattete und das öffentlich machte. Dies sei kein Gründ für eine Kündigung, da diese die Freiheit der Meinungsäußerung verletze. In der Medienöffentilchkeit ist das Urteil durchaus positiv aufgenommen worden. So spricht Heribert Prantl in der Süddeutschen Zeitung davon, der EGMR entwickele sich zum "Gebrechlichkeitspfleger" der deutschen Justiz. Er entwickle sich zu einer Instanz, die deutschen Instanzen auf die Sprünge helfe. Betont wird die Bedeutung der Zivilchourage, so von Christian Bommerius in der Frankfurter Rundschau. Der Staat dürfe dem Einzelnen die Unterstützung dabei nicht versagen ...Zum vollständigen Artikel


  • EGMR kassiert Kündigung: Mitarbeiter dürfen Arbeitgeber anzeigen und öffentlich kritisieren

    lto.de - 6 Leser - Einer Altenpflegerin, die gegen ihren Arbeitgeber Anzeige wegen Mängeln in der Heimpflege erstattete und das öffentlich machte, durfte nicht gekündigt werden. Nach Meinung des EGMR verletzte die Kündigung die Freiheit der Meinungsäußerung. Eine kaum verständliche Entscheidung, wenn es keinen Beweis für die angebliche Straftat des Arbeitgebers ga...

  • EGMR-Urteil – Ein Fall von couragierter Kümmerei

    sueddeutsche.de - 5 Leser - Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg hat die Rechte der Whistleblower gestärkt: Er sprang einer Pflegerin bei, die ihren Arbeitgeber angezeigt hatte und deswegen entlassen wurde. Warum ein Arbeitnehmer sein Gewissen nicht an der Stechuhr abgeben muss.

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