Blut …ist ein ganz besonderer Saft

Blut ist ein ganz besonderer Saft, wusste schon Goethes Faust und Juristen wie Mediziner wissen um den Wert nicht nur als Beweismittel in familien- und strafrechtlichen Verfahren ebenso wie für die Forschung und praktische Medizin bei der Behandlung von Patienten. (Lesenswert: Quarks-Skript „Blut“ , WDR, click@pdf) Interessant daher die Studie des DIW (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung ) zur Frage, ob und wieviel die Befragten 2009 jeweils Geld oder Blut gespendet hätten, aufgeschlüsselt nicht nur nach Ost und West, sondern ua auch nach Männern und Frauen, Älteren und Jüngeren, Akademikern und Nichtakademikern.Während fast 40 Prozent aller Erwachsenen in Deutschland im Jahr 2009 Geld spendeten, gaben nur sieben Prozent von ihrem Blut ab. Offen bleiben Motive für oder gegen die Blutspende der Befragten, die Studie spricht kurz den Aspekt an, ob spenden „glücklicher“ mache, bleibt aber bei Pauschalbehauptung, dass dies bei Spendern „signifikant“ sei. Hinterfragbar ist das schon, wenn bei „nur“ 7% Blutspendern zB zwar bei diesen anteilig dann vielleicht ein solches „glücklicher“ sein feststellbar wäre, aber bei den 93% anderen gar kein Vergleichsmaßstab besteht, ob und wie diese unabhängig von Blutspenden oder eben nicht, durchaus (mindestens) ebenso glücklich und zufrieden sein mögen ...

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