Übergehen einer Schwangeren ist Diskriminierung

Dass die Gleichbehandlung der Mitarbeiter eines Unternehmens sehr sorgfältig beachtet werden muss, war bereits des öfteren Thema auf dem Blog. Einen weiteren interessanten Fall hat jetzt das LAG Berlin-Brandenburg entschieden (LAG Berlin-Brandenburg, Urteil v. 28.06.2011, 3 Sa 917/11).

Die Klägerin war Abteilungsleiterin des beklagten Unternehmens. Als dort eine bessere Stelle frei wurde, wurde die Stelle nicht an die Klägerin, die zu diesem Zeitpunkt schwanger war, sondern an einen männlichen Kollegen vergeben. Der für die Stellenvergabe zuständige Mitarbeiter äußerte gegenüber der Klägerin, diese solle sich doch auf ihr Kind freuen. Hieraus schloss die Klägerin, dass sie aufgrund der Schwangerschaft übergangen wurde und forderte mindestens EUR 17.000,00 Entschädigung nach dem AGG ...

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