Von Krähen, Elstern und Tauben

Einen interessanten Link bzw. Streit über das Werberecht von Rechtsanwälten in Bezug auf das Thema Filesharing-Abmahnung, welcher heute die twitter-Welt der Juristen, zumindest der netzaffinen, bewegt hat will ich hier nicht vorenthalten. Dabei war der alte Spruch, dass eine Krähe der anderen ...., ach Sie wissen schon. Worum ging es. Der Berliner Kollege Dennis Sevriens tritt der Kritik des Münchner Kollegen Michael Gleiten an dem Kollegen Dr. Alexander Wachs aus der Hansestadt Hamburg und damit wohl indirekt auch anderen Kollegen bei. Die Kritik bezieht sich auf das durch die Berufsordnung verbotene Werben um ein konkretes Mandat. Dieses Verbot ist in § 43b BRAO niedergelegt. Dies ist tasächlich eine interessante Diskussion, bei welchem die beiden Gegner wohl zu dem richtigen Ergebnis kommen, dass der Markt sich selbst regulieren wird und Werbeverbote nicht immer etwas bringen. Eigentlich ein guter Zeitpunkt, um über das Werbeverbot des § 43b BRAO zu diskutieren. So schreibt Kollege Sevriens, dass Werbung, die ganz gezielt bestimmte Personengruppen anspricht, und bewusst Emotionen des Sendungsempfängers nutzt, ist auch Rechtsanwälten nicht verwehrt. Unzulässige, auf den Einzelfall gerichtete Werbung liegt beispielsweise vor, wenn der Anwalt zufällig Zeuge eines Verkehrsunfalls wird und statt erster Hilfe zu leisten, seine Visitenkarten an die Unfallbeteiligten verteilt und damit seine Dienste anbietet ...Zum vollständigen Artikel

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