Versorgungsausgleich: Streitwert erhöht sich nicht bei "absurden" Ausgleichsforderungen.

Mal unterstellt, die Ehefrau macht geltend, Ihr Mann habe viel Geld verliehen und bekomme es jetzt mit monatlich 1000,00 € zurückbezahlt. Diese Rückzahlung habe er immer als "seine private Altersvorsorge" bezeichnet. Und damit sei es auch eine. Und deshalb sei der Darlehensrückzahlungsanspruch beim Versorgungsausgleich mit aufzuteilen und ihr zur Hälfte zu übertragen. Das ist natürlich an den Haaren herbeigezogen, und damit kommt sie nicht durch. Aber sie hat den Anspruch geltend gemacht und eigentlich müsste das den Gegenstandswert für die Folgesache VA erhöhen. Tut es aber nicht! Das OLG Koblenz: Beschluss vom 05.07.2011 - 7 WF 646/11 = BeckRS 2011, 18054 hat sich auf den Standpunkt gestellt, in den Gegenstandswert seien nur solche Ansprüche einzubeziehen, die tatsächlich Gegenstand es Versorgungsausgleichs sein können ...Zum vollständigen Artikel


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